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Funktionen des Fensters

Energie Sparen

Fenster und Türen sind in jedem Gebäude entscheidende Stellen für den Wärmeschutz. Mehr als ein Drittel des vermeidbaren Wärmeverlustes in älteren Häusern geht in der Regel auf das Konto der Fenster - weshalb Sie auch gerade hier mit gezielten Maßnahmen besonders große Energiesparpotentiale nutzen können. Über die Auswahl der Komponenten mit ihren jeweiligen Isolierwerten können Sie individuell bestimmen, welche Dämmanforderungen Ihre neuen Fenster erfüllen sollen.
Eine gute Voraussetzung ist eine optimale Wärmedämmung durch ein Mehrscheiben-Isolierglas, z.B. durch eine Dreifachverglasung. Dieses bietet überzeugende Möglichkeiten und Vorteile für Sie:

· Einsparung von Energie
· Senkung von Heizkosten
· Beitragsleistung zum Klimaschutz: Die CO2-Emmissionen werden reduziert
· Mehr Behaglichkeit: Die Wäre wird gleichmäßig im Raum verteilt, es gibt keine Kältezonen

......und Renovierung

Fenster und Türen gehören zu den Schwachstellen im Isoliermantel des Hauses. Kein Wunder - nirgendwo sonst liegen Innenraum und Außenluft so nah beieinander. Thermografische Aufnahmen zeigen deutlich, dass hier gerade bei älteren Häusern so genannte Wärmebrücken auftreten. Die Fenstertechnik hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und bietet heute Produkte, mit denen Sie ihr Haus energiesparend ausstatten können: Die modernen Kunststofffenster mit Mehrkammerprofilen und ausgefeilter Dichtungstechnik machen sich schnell bezahlt und sie senken Ihre Heizkosten spürbar – denn die Wärmeverluste lassen sich um bis zu 60% verringern!
Dies zeigt ein Vergleich der Ug-Werte: Bei alten Isoliergläsern liegt er bei 3,0 W/(m2K), Einfachglas sogar bei 5,7 W/(m2K)! Heutiges Wärmeschutzglas dagegen erreicht einen sehr guten Ug-Wert von 1,1 W/(m2K), der sich je nach Bedarf durch spezielle Scheibenarten noch weiter verbessern lässt!
Apropos: U-Wert!
Der U-Wert (auch als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet) sagt aus, wie gut oder schlecht ein Bauteil dämmt. An ihm lässt sich zum Beispiel ablesen, wie stark das Glas eines Fensters die Raumwärme von der warmen Innenseite zur kälteren Außenseite leitet.
Je niedriger dieser Wert ist, desto weniger Wärme dringt nach außen und desto größer ist somit die Energieersparnis. Der Uw-Wert (Buchstabe „w“ steht für den englischen Begriff „window“) des gesamten Fensters setzt sich zusammen aus den U-Werten von Fensterrahmen (Uf: „frame“, englisch für „Rahmen“), Verglasung (Ug: „glazing“, englisch für „Verglasung“) und Verglasungsrand.
Die Bezeichnung „Ug“ hat im Zuge der Vereinheitlichung bei der EU-weiten Normung den früheren k-Wert abgelöst – hierdurch wurde auch die Berechnungsmethode des U-Werts geändert: Die heutige Standardverglasung Ug 1,1 W/m2K ist gleichwertig mit der alten Bezeichnung Kv 1,0 W/qmK.rt.

 

Kleines Bauteil, große Wirkung!

Der Randverbund bzw. Scheiben-Abstandhalter hält das vorhandene Edel-Gas im Scheibenzwischenraum und verhindert das Eindringen von Wasserdampf. Grundsätzlich muss ein Randverbund also gas- und dampfdiffusionsdicht sein, weiterhin die Fähigkeit haben den Scheibenabstand dauerhaft zu gewährleisten und dabei die dynamischen Belastungen, die auf das Fenster wirken,
auszuhalten. Ebenso muss beim Abstandhalter eine Temperatur-, UV- und Alterungsbeständigkeit vorhanden sein. Aluminium-Abstandhalter werden diesen Anforderungen seit Jahrzehnten gerecht: Sie besitzen mit einem längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,07 W/(mK) auch gute Wärmedämmeigenschaften. Durch den Einsatz eines Edelstahl-Abstandhalters lässt sich dieser Wert sogar noch auf 0,05 W/(mK) verbessern, da die Randverbundkonstruktion aus einem besser wärmedämmenden Material besteht. Hierdurch wird auch der Uw-Wert des Fensters um bis zu 0,1 W/(m2K) optimiert!

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