Montage |
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Fensteraufmaß
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Die Fenstermaße werden in Millimeter ermittelt entsprechend genau muss auch gemessen werden! Man unterscheidet zwischen Alt- und in Neubauten: |
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Demontage (betrifft nur Altbauten)
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Voraussetzung für das Gelingen der Demontage der alten Fenster ist die Verwendung von geeigneten Säbel- und Fugensägen. Grundsätzlich zu beachten ist, dass durch die Demontagearbeiten keine Beschädigungen an der Fensterlaibung, dem inneren und äußeren Putz, den Wandfließen und den vorhandenen Fensterbänken entstehen dürfen! |
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Montage
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Eine gute Montage kann ein schlechtes Fenster aufwerten umgekehrt kann aber eine schlechte Montage auch ein eigentlich gutes Fenster abwerten! Fehlerhafte Planung führt zwangsweise zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung. Vor allem bei schalldämmenden Fenstern spielt die Qualität der Fugenausbildung eine entscheidende Rolle! |
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Voraussetzungen
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Bauliche Voraussetzungen wie Wandaufbau, Tragfähigkeit bzw. Haftfähigkeit der Flanken für klebende Abdichtungssysteme, Ebenheit, Baufeuchte, Möglichkeit für Lastabtrag und Befestigung, Bauwerkstoleranzen (DIN 18202), Höhenbezugspunkte sowie vertragliche Vereinbarungen (Leistungsumfang), vorliegende Montagedetails, planerische Vorgaben für Wärme- und Feuchteschutz, Schnittstellen zu anderen Gewerken sind vorab zu überprüfen - falls erforderlich sind Behinderungen anzuzeigen und/oder die Arbeiten zu unterbrechen. |
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Ablauf
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Zum Einbau müssen die komplett angelieferten neuen Fenster zunächst demontiert werden. Hierzu wird zunächst der Fenstergriff an den Flügel montiert, damit er geöffnet werden kann. Danach werden Flügel- und Blendrahmen getrennt, indem bei geschlossenem Flügel der Axerlagerstift herausgezogen und der Flügel aus dem Rahmen genommen wird. Stellen Sie den Flügel auf eine weiche Unterlage, damit er nicht beschädigt wird! Säubern Sie vor dem Einsetzen des Blendrahmens die Maueröffnung mit einem Handfeger. |
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Einsetzen und Ausrichten
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Der Blendrahmen wird in die Laibung eingesetzt und lot- waage- und flutgerecht ausgerichtet. Der Toleranzbereich liegt bei 1,5 mm pro Meter, jedoch maximal 3 mm. Die Distanz- und Tragklötze sind so anzuordnen, dass sie die späteren Abdichtarbeiten nicht behindern. Wenn der Fensterrahmen nicht im Wasser ist, läuft der Fensterflügel später auf oder zu. Das Fenster kann sich später nur schlecht schließen lassen, wenn der Fensterrahmen nicht richtig ausgerichtet wurde. Es gilt weiterhin zu beachten, dass der richtige Sitz in der Laibung entsprechend der Wandstärke gewählt wird. Bei einschaligem Mauerwerk sollte das Fenster ungefähr in der Mitte der Wand sitzen. Ein lotrechter Anschlag erleichtert das Ausrichten des Fensters in die waagerechte und senkrechte Position. |
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Lastabtragung und Befestigung
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Die Lastabtragung nach unten muss gegeben sein, beispielsweise durch Tragklötze oder Konsolen; seitlich angebrachte Befestigungsmittel können in der Regel keine Vertikallasten (Eigengewicht) aufnehmen. Die Befestigungen sind in einem Abstand von maximal 700 mm und in einem Abstand von 100 bis 150 mm von den Ecken entfernt anzuordnen. Als Befestigungsmittel sind nur geeignete und korrosionsgeschützte Befestigungsmittel einzusetzen, wie z.B. Laschen, Anker oder Rahmendübel. Bei der Fensterbefestigung muss darauf geachtet werden, dass eine einwandfreie Übertragung der Kräfte in das Bauwerk gewährleistet ist. Es dürfen dabei keine späteren Verformungen auftreten, welche die Funktion des Fensters beeinträchtigen! |
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Wärmedämmung
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Je nach vertraglicher Vereinbarung ist die Fuge zwischen Mauerwerk und Blendrahmen mit Mineralfaserdämmwolle oder Montageschaum zu verfüllen, wobei darauf zu achten ist, dass die notwendige Fugentiefe für die spätere Abdichtung frei bleibt. |
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Schlagregen- und winddichte Außenabdichtung
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Für die äußere Abdichtung werden in der Regel vorkomprimierte Dichtbänder oder spritzbare Dichtstoffe eingesetzt zur besseren Haftung muss hier ggf. Haftvermittler oder Primer verwendet werden. Bei der Verarbeitung sind klimatische Randbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit) und Hinweise der Hersteller zu beachten. |
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Diffusionsdichte Abdichtung
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Für die raumseitige Abdichtung werden in der Regel spritzbare Dichtstoffe oder überputzbare Folien eingesetzt auch hier muss zur besseren Haftung ggf. Haftvermittler oder Primer verwendet werden. Ebenso sind bei der Verarbeitung klimatische Randbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit) und Hinweise der Hersteller zu beachten. |
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Für die komplette Montage gilt
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Das Prinzip der Dampfsperre. |
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